Kirchgemeinde, Muri

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Die Kirchgemeinde Muri feiert am Bettag 2015 das 60-jährige Bestehen der Kirche und den Spatenstich für das Umbau- und Erweiterungsprojekt. Die Kirchenräume werden verhältnismäsig und nachhaltig den heutigen Anforderungen an einen lebendigen Begegnungsort angepasst. Dazu gehören die Modernisierung aller Haustechnikbereiche ebenso wie massgeschneiderte Raumerweiterungen. Das Gebäudeensemble von Kirche und Pfarrhaus erfährt äusserlich nur subtile Veränderungen.

Basis für das neue Raumkonzept bilden die Ergebnisse aus einer öffentlichen Ideenwerkstatt, einer Retraite der Kirchenpflege, verschiedener interner Arbeitsgruppen, Empfehlungen des Energieberaters, der Baukommission sowie die Machbarkeitsstudie der Architekten.

Vorgabe: "Den Charakter der Entstehungszeit nicht verleugnen, sondern in unserer Zeit neu aufleuchten lassen!"

Das neue Foyer bildet den Kern des Projekts. Kirche und Kirchgemeindehaus werden mit einem unterirdischen Anbau hangseitig erweitert. Von einer Wiese überzogen wird er nur als Betonung der Hügellage wahrgenommen. Seine Oberllichtbänder sind zurückhaltend in die Landschaft eingebettet. Innen verknüpft er durch die Fortsetzung der bestehenden Struktur alt und neu. Der hindernisfreie Zugang zu allen Bereichen ist eine weitere zentrale Anforderung. Der Lift neben dem Haupteingang der Kirche, vollständig in das Gebäudevolumen integriert, verändert die schöne Zugangssituation in keiner Weise.  Das Material- und Farbkonzept folgt in zurückhaltenden Variationen dem Geist der Entstehungszeit.

Maiholzstrasse 24, 5630 Muri AG

Bauherrschaft / Auftraggeber:
Reformierte Kirchgemeinde Muri

Realisierung und Bausumme:
2015 / 2016, Baukosten 2.5 Mio.

Leistungen Kamm Architekten:
Vorstudien, Projektierung, Ausführungsplanung, Gesamtleitung Planerteam

Projektleiter und Mitarbeiter:
Martin Wyss, Marina Engel, Victoria Gross

Bauleitung:
Roland Stöckli Baumanagement AG, 5634 Merenschwand

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