Siedlungsgebiet «WEID», Netstal
Überbauungsplan und Umsetzung

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Das bereits eingezonte, noch unerschlossene Areal mit ungefähr 28‘000 m2 liegt in einer ruhigen Biegung des Löntsch, unweit des Dorfzentrums. Für die Stiftung Melchior und Katharina Kamm-Menzi ist das Bauland der Garant für die Sicherstellung ihrer heutigen Hauptaufgabe, des Betriebs des Gasthauses Richisau im Klöntal und der Bewirtschaftung der zugehörigen Alpweiden.

Ein Überbauungsplan schafft 2009 die Grundlage für die etappenweise Bebauung durch verschiedene Bauträger.

 
 
 
 

Der Überbauungsplan fordert eine nachhaltige, städtebaulich zusammenhängende Anlage, welche mit Rücksicht auf die Dorfentwicklung und die Nachfrage etappenweise umgesetzt wird. Gleichzeitig klärt er für die Gemeinde die Forderungen des Landschafts- und Hochwasserschutzes entlang des Löntsch.

Zwei Zufahrtsstrassen nord- und südseitig erschliessen das Gebiet und münden in eine langgestreckte Einstellhalle unter der gesamten Siedlung. Darüber entsteht eine verkehrsfreie Platz- und Wegfolge als Aufenthalts-, Spiel- und Erschliessungsbereich, die auch Notzufahrten und Anlieferungen gewährleistet. Das Terrain wird grossräumig um rund einen Meter angehoben. Dies minimiert Transporte von Aushubmaterial und optimiert die Lage der Neubauten bezüglich Aussicht und Besonnung sowie den Hochwasserschutz. Die Wärmeerzeugung der Minergie-zertifizierten Häuser erfolgt mit Grundwasserwärmepumpen mit zentraler Fassung und Rückgabe und dezentralen Aufbereitungen.

Die Baufelder reagieren mit ihrer Stellung quer zur Siedlungsachse, der Auffächerung der Aussenräume zum Wasser hin und mit ihrer Ausrichtung auf die Lage im Tal, den Fluss und die Nähe der imposanten Wiggiswand. Östlich der Erschliessungsachse ist die Bebauung niedriger und feiner gekörnt als Übergang zum bestehenden Einfamilienhausquartier. Die westseitigen Baufelder, flankiert vom Berg, ermöglichen höhere Mehrfamilienhäuser.

 

Grundstück "Weid", 8754 Netstal
www.siedlung-weid.ch

Bauherrschaft / Auftraggeber:
Konsortium WEID, Zug
SV Immo AG, Wollerau
Rivedo AG, Freienbach

Baujahr:
Überbauungsplan Juli 2009,
Fertigstellungen Baufeld I 2013, Baufeld A+H 2014, Baufeld F+G 2016, Baufeld B+C 2017, Baufelder D+E 2018, Baufeld J 2019,
Abschluss mit Baufeldern K+S voraussichtlich 2020/21.
Baukosten Gesamtprojekt nach Vollendung inkl. Erschliessung voraussichtlich ca. 46 Mio.
 
Planungsteam:
Kamm Architekten AG, Zug - Architektur
Meichtry + Widmer Bauingenieure AG, Zug - Statik
Geyer Haustechnik AG, Netstal - HLKS-Ingenieur
nay + partner ag, Netstal - Elektro-Ingenieur
Karl Marty, Hünenberg - Landschaftsplaner
     Laubrausch Landschaftsarchitektur, Glarus
zone null, Bern - Verkaufsunterlagen
 
 

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