Bauherrschaft / Auftraggeber
Pensionskasse Credit Suisse Group, Zürich

Objektadresse
Reiffergässli 4, 6300 Zug

Jahrgang / Bauzeit
2021 – 2022

Bausumme
3.26 Mio.

Funktion / Tätigkeit
Generalplaner Phasen 2 bis 5 gemäss SIA 102

Sachbearbeiter
Daniel Bosshard, Martin Wyss, Jessica Strittmatter, Sabryna Murer

Planungsteam
Bauingenieur, Meichtry & Widmer AG, Zug
Elekroingenieur, ELO Plan AG, Baar
HLKS- Ingenieur, H5 Haustechnik AG, Hünenberg
Bauphysik, RSP AG, Luzern
Brandschutzplaner, HHM Hefti Hess Martignoni, Zug

Bilder
Backbone Art SA, Schweiz

Aufgabenstellung
Ziel der Sanierung ist, dass Gebäude für die nächsten 25 Jahren zu rüsten, so dass keine Massnahmen an Küchen, Nasszellen, Tragstruktur und Gebäudetechnik mehr nötig sind. Die Eingriffe sind so gewählt, dass ein möglichst hoher Nutzen für den Bauherrn entsteht und die Kosten sich in einem wirtschaftlichen Rahmen bewegen.

Konzept
Die Liegenschaft befindet sich in der attraktiven Kernzone von Zug nur unweit von der Bahnhofstrasse und dem Zugersee entfernt. Sie beinhaltet 11 Wohnungen und eine Gewerbefläche im Erdgeschoss, welche aber nicht zum Sanierungsumfang gehört.
Als Grundlage für die umgesetzten Massnahmen dient die Zustandsanalyse. In einem weiteren Schritt wird dem Bauherrn dargelegt, dass durch kleinere Eingriffe in die Bausubstanz qualitativ ein Mehrwert für die Vermietbarkeit der Wohnungen entsteht und dadurch die Attraktivität steigt.
Die Eingriffstiefe der Grundrisse ist so gewählt, dass die bestehenden Wohnungen moderner und grosszügiger erscheinen. Dabei sind die Brüstungen im Wohn- und Essbereich zur Terrasse abgebrochen und durch möglichst grossflächige Fensterfronten ersetzt worden. Dadurch kann einerseits mehr Tageslicht in die Wohnung gelangen und der Übergang von Aussen und Innen wird fliessender, was die Innenflächen grösser erscheinen lässt. Der Küchenbereich ist offener und wirkt daher grosszügiger und ist optisch mehr mit dem Essbereich verbunden. Das kleine und unzugängliche Reduit ist aufgelöst und mit dem Gäste-WC zusammengelegt, wobei es nun Platz für einen Waschturm und zusätzliche Staufläche bietet.
Die Wohnungen werden einer Komplettsanierung unterzogen. Dabei werden sämtliche Eingangstüren, Bodenbeläge, Nasszellen, Wasserleitungen, Einbauküchen und Garderobenmöbel ersetzt. Bei der Gebäudehülle gibt es ein Ersatz der Fenster inkl. neuer Aussenwärmedämmung, eine Dachsanierung sowie eine neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.
Der Einsatz verschiedener Farben im Treppenhaus, setzt neue Akzente und macht das eher dunkle Treppenhaus freundlich und einladend.