Aufwertung Bahnhofplatz Arth-Goldau

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Die Arbeitsgemeinschaft «Goldau +» hat den Generalplaner-Wettbewerb zur Aufwertung des Bahnhofplatzes Goldau 2018 für sich entschieden. Die Neugestaltung ist Teil der Aufwertungsstrategie für das gesamte Bahnhofsgebiet. Das Zukunftsbild der Gemeinde sieht eine Tiefgarage mit ca. 60 Kurzzeit-Parkplätzen, fünf behindertentaugliche Gelenkbusperrons und eine attraktive Platzgestaltung vor. Die Aufwertung des Bahnhofplatzes wird parallel mit dem im Juni 2019 startenden Umbau der nördlichen SBB-Perrons durchgeführt, bei der NEAT-Volleröffnung im Dezember 2020 wird die gesamte Anlage in Betrieb genommen.

 

 

Das Keilbahnhof spannt mit seinen Perrondächern den Bahnhofplatz auf und begrenzet ihn zusammen mit den Bürobauten des Bovesta-Geländes und den Bauten des Hochperrons der Rigi-Bahnen. Die neue Platzgestaltung antwortet auf die heterogene, kantige Formensprache der Umgebung mit Zurückhaltung, weich geformten Strukturen und reduziertem Material-  und Farbeinsatz.

Die Wartezonen der Busperrons werden mit einzelnen Dächern geschützt. Als minimalistische Möblierung schmiegen sie sich in die Geometrie des Platzes, folgen seiner Topografie und wahren seine übergeordnete Wirkung. Die für Goldau typische Nagelfluh mit ihrer Körnung in den Farbtönen Rot, Grau, Braun bis Grün wird zitiert in Belagsbereichen mit spezieller Betonmischung, in der changierenden Metallbeschichtung der Perronuntersichten und Kioskfassade sowie im Farbkonzept der Tiefgarage. Die vorhandenen und neuen Grünbereiche verbinden sich in der städtebaulichen Fassung zu einer durchlässigen, zweiten Rahmung mit organischen Formen. Mit kleinkronigen Einzelbäumen ergänzt, lädt diese Übergangszone ein zum Warten und Verweilen.

Bahnhofstrasse 1-5, 6410 Goldau / SZ

Bauherrschaft / Auftraggeber:
Gemeinde Arth

Projektierung / Realisierung und Bausumme:
2018/2021, Baukosten 17.7 Mio.

Planungsteam:
ARGE Goldau+, das sind
Gruner Berchtold Eicher, Zug,
   Gesamtleitung, Ingenieurbau, Verkehrsplanung
Kamm Architekten AG, Architektur Hochbau
Iten Landschaftsarchitekten GmbH
Angelika Walthert, Luzern, dipl. Farbdesignerin IACC
Hans Abicht AG, Zug, Planung HLKS
Hefti Hess Martignoni, Zug, Elektroplanung

PL Kamm Architekten: Martin Wyss

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